400 Jahre Friedrichstadt

Die Geschichte Friedrichstadts in 100 Geschichten

Friedrich III Friedrichstadts Geschichte Geschichten 400 Jahre Rosen-HuusWenn wir 400 Jahre Friedrichstadt feiern, tun wir das nicht, weil wir einer runden Zahl huldigen wollen. Wir tun es, weil wir mit Stolz und Achtung auf die Geschichte Friedrichstadts schauen. Voller Respekt und Bewunderung für die Leistung jener Frauen und Männer, welche das aufgebaut haben, was wir heute wie selbstverständlich genießen, wenn wir durch die Straßen der Stadt flanieren.

Mag sein, dass Herzog Friedrich III. mit seinem Projekt andere Ziele im Auge hatte, als die Stadt schlussendlich erreicht hat. Aber das schmälert nicht die Leistung jener, welche die Geschichte Friedrichstadts geschrieben haben.

100 Geschichten

Wir vom Friedrichstädter Rosen-Huus wollen hier auf 400-jahre-friedrichstadt.de die vergangenen 400 Jahre noch einmal Revue passieren lassen. Nicht, indem wir wie üblich wie auf einem Zeitstrahl die wichtigsten Ereignisse zitieren, sondern indem wir Geschichten erzählen. 100 Geschichten, um genau zu sein. Vielleicht aber auch mehr.

Die Geschichte Friedrichstadts in 100 Geschichten

Wir bieten 100 Geschichten, um zu verstehen, wie Friedrichstadt zu dem geworden ist, was es heute ist. Ungeschminkt und ohne lokalpatriotische Verklärung. Aber spannend, unterhaltsam und ohne akademischen Dünkel. Geschichten auch für Menschen, welche sich normalerweise nichts aus Geschichte machen.

1. Die Gründung von Friedrichstadt

1. Die Gründung von Friedrichstadt

Wann genau im Jahre 1621 hat die Grundsteinlegung zum ersten Haus in Friedrichstadt dazu geführt, dass die Stadt als gegründet galt? Und waren Handwerker im 17. Jahrhundert tatsächlich pünktlicher als heute? Diese und weitere Fragen beantwortet der erste Teil von 100 Geschichten zur Geschichte von Friedrichstadt.

2. Willem van den Hove

2. Willem van den Hove

Der Niederländer Willem van den Hove hatte in seiner Heimat Erfahrungen mit dem Handel mit Übersee und dem Deichbau gemacht. Kein Wunder also, dass er das Gehör von Friedrich III. fand und ihn bei der Umsetzung seiner Pläne von Friedrichstadt unterstützte. Doch das Leben von Willem van den Hove war keine reine Erfolgsgeschichte. Auch in Friedrichstadt folgt dem Up ein noch heftigeres Down.

3. Remonstranten – die Hoffnungsträger des Friedrich III.

3. Remonstranten – die Hoffnungsträger des Friedrich III.

Den niederländischen Arminianern fehlte es an nichts. Sie waren gebildet, besaßen schöne Häuser, waren wohlhabend, und ihre Aussichten auf ein ewiges Leben waren angesichts ihres irdischen Erfolgs durchaus vielversprechend. Doch dann wurde ihnen aus ihrer Ablehnung der doppelten Prädestinationslehre ein Strick gedreht. Sie mussten flüchten. Nach Göteborg, Altona, Glücksburg und Friedrichstadt.

4. Die Welt des Friedrich III.

4. Die Welt des Friedrich III.

Dass Herzog Friedrich III. vor 400 Jahren Friedrichstadt gegründet hat, dürfte den meisten bekannt sein. Uns interessiert, weshalb er es tat und wie die Welt um ihn herum ausgesehen hat. Es ist die Geschichte vom Aufstieg und Fall der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf.

5. Die Mennoniten

5. Die Mennoniten

Wer hat Friedrichstadt wirklich aufgebaut? Wenn Sie die 5. Geschichte zur Geschichte hinter 400 Jahre Friedrichstadt gelesen haben, werden Sie vermutlich nicht mehr zuallererst an die Remonstranten denken. Es ist der erste Teil einer Würdigung der Mennoniten, den fleißigen Schaffern hinter den Remonstranten.

6. Wer hat Angst vor den Täufern?

6. Wer hat Angst vor den Täufern?

Weshalb zögerte Herzog Friedrich III. den Mennoniten Aufenthalt- und Glaubensfreiheit in Friedrichstadt zu gewähren? Die sechste Geschiche der Geschichte hinter 400 Jahre Friedrichstadt beschäftigt sich mit dem revolutionären Gedankengut welche die Täufer und damit auch die Mennoniten verbreiten,

7. Karl V.

7. Karl V.

Im Jahr 1520 wurde der spanische König Karl V. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs gewählt. Achtundzwanzig Jahre später beginnt er einen Krieg und nimmt damit, mehr als ein halbes Jahrhundert vor der Gründung der Stadt, massiven Einfluss auf die Entwicklung von Friedrichstadt.

8. Der Achtzigjährige Krieg

8. Der Achtzigjährige Krieg

Der Achtzigjährige Krieg zwischen den Spaniern und den Niederländern raubte Friedrichstadt wichtige Handelsperspektiven. Es verringerte die Attraktivität der Stadt, das wirtschaftliche Potenzial des Standortes und sorgte dafür, dass sich viel weniger Remonstranten hier ansiedelten und viele die Stadt später wieder verließen.

9. Der Papst und die Stadt der (verordneten) Toleranz

9. Der Papst und die Stadt der (verordneten) Toleranz

Friedrichstadt war kaum gegründet, schon traf es den Zorn des Vatikans. Auslöser war die Idee, den Katholiken in Friedrichstadt Niederlassung und Religionsfreiheit zu gewähren – im Tausch gegen den freien Zugang zu spanischen Häfen. Warum Papst Gregor XV. sich gegen religiöse Toleranz zur Wehr setzte und wie er den Kampf gegen den Kommerz verlor.

10. Der 30jährige Krieg

10. Der 30jährige Krieg

Es gibt vermutlich günstigere Zeitpunkte eine Stadt zu gründen, als zu Beginn eines langen und schrecklichen Krieges. In der 10. Geschichte zu 400 Jahre Friedrichstadt werfen wir einen Blick auf die Zeit, in welcher sich Herzog Friedrich III. entschied, seinem Reich einen Zugang zum Nordseehandel zu verschaffen.

11. Christian IV. König von Dänemark

11. Christian IV. König von Dänemark

400 Jahre Friedrichstadt 11. König Christian IV. und der Niedersächsisch-Dänische Krieg Der 30jährige Krieg wird gerne vereinfachend als eine Art Höhepunkt der Gegenreformation beschrieben, mit den reformierten Kräften auf der einen und den römisch-katholischen auf...

12. Wallenstein

12. Wallenstein

Der 30jährige Krieg schrieb viele tragische Geschichten. Das größte Drama stammt von Friedrich Schiller und beschreibt die Geschichte des Generals Wallenstein. Wir zeigen seinen Einfluss auf die Entwicklung Friedrichstadts.

13. Religionsfreiheit und Stadtentwicklung

13. Religionsfreiheit und Stadtentwicklung

Der Gründungsmythos von Friedrichstadt wird gerne in einen Kontext von Religionsfreiheit und religiöser Toleranz gestellt. Doch stimmt das tatsächlich? Haben sich die niederländischen Kaufleute tatsächlich an die Treene locken lassen, weil sie sich von diesem Umzug ihren religiösen Frieden versprachen?